Typ A und Typ B in Japan
Typ A besitzt zwei flache Kontakte und keine Erdung. Typ B ergänzt einen Erdungskontakt. Nicht jede Steckdose stellt einen Erdungsanschluss bereit. Für geerdete Geräte ist deshalb die konkrete Situation vor Ort besonders wichtig.
Warum 100 Volt eine eigene Prüfung erfordern
Japans 100 V liegen zwar nahe an den 120 V der USA, sind aber nicht identisch. Moderne Weitbereichsnetzteile mit 100–240 V decken die Spannung ab. Ein ausschließlich für 220–240 V ausgelegtes Gerät ist nicht bestätigt und kann deutlich schwächer oder gar nicht funktionieren.
50 Hertz im Osten, 60 Hertz im Westen
Die regionale Frequenzteilung ist für moderne Schaltnetzteile mit 50/60-Hz-Angabe meist unproblematisch. Relevant kann sie bei älteren Motoren, Uhren, Plattenspielern, Transformatoren oder Geräten sein, deren Funktion direkt von der Netzfrequenz abhängt.
Die Reiseplanung sollte deshalb nicht nur „Japan“ als einheitliches 50- oder 60-Hz-Land behandeln. Das konkrete Reiseziel und die Herstellerfreigabe des Geräts sind entscheidend.
Typische Geräte in Japan
| Gerät | Prüfung | Typisches Ergebnis |
|---|---|---|
| Smartphone | 100–240 V, 50/60 Hz | Adapter genügt meist |
| Laptop | INPUT und Erdung | Adapter genügt oft |
| Föhn | 100 V, Leistung, Frequenz | Dual Voltage oder lokales Gerät bevorzugen |
| Netzbetriebene Uhr | 50/60-Hz-Eignung | Region und Herstellerangabe prüfen |
Japan mit USA oder Kanada kombinieren
Steckerseitig kann derselbe Typ-A/B-Adapter mehrere Ziele abdecken. Elektrisch müssen die Länder dennoch getrennt betrachtet werden: Japan verwendet 100 V, Nordamerika typischerweise etwa 120 V. Ein Weitbereichsnetzteil deckt beides häufig ab, ein eng ausgelegtes Gerät nicht.